Wieder einmal wurde mit Masoud Pezeshkian ein Reformer zum iranischen Präsidenten gewählt.
Vor 30 Jahren hatte ich die Chance im Township Orange Farm/Johannesburg mit dem „Lehrmeister“ von Nelson Mandela, Walter Susulu, den Grundstein für eine Schule von „Education Africa“ zu legen. Die Stadt Wien wollte mit einer finanziellen Unterstützung dieser Schulgründung den Transformationsprozess des Landes vom Apartheid-Regime zu einer anti-rassistischen Demokratie unterstützen. Wir waren uns natürlich des bescheidenen Umgangs unseres finanziellen Beitrags bewusst und hofften auf viele Nachahmer. Jedenfalls wollten wir eine Saat setzen, die aufgehen und viele Früchte in Form von gut ausgebildeten jungen Männern und Frauen bringen sollte. 30 Jahre danach konnte ich sehen, dass die Saat voll aufgegangen ist und der Schulkomplex „Masibambane“ ein großer Erfolg wurde.
Ende Mai dieses Jahres schloss ich mich – gemeinsam mit Renate Brauner – einer Delegation der Stadt Wien an und konnte erleben, wie junge Menschen beim entsprechenden Festakt musikalisch und sprachgewandt ihr Können unter Beweis stellten. Es war berührend zu sehen, wie Kinder aus den umliegenden Armenvierteln das Wissen und Können, das ihnen in der Schule vermittelt wurde, mit großem Selbstbewusstsein zum Ausdruck brachten. Sie sind es, die den Traum von Nelson Mandela verwirklichen können! Denn so wichtig die verschiedenen Einrichtungen sind, die Mandela und sein opfervolles Leben darstellen und verehren, so ist es entscheidend seine Hoffnungen und Ideen von einem neuen Südafrika umzusetzen!
Kürzlich fanden in Fresach in Kärnten die 12. Europäischen Toleranzgespräche statt. Wenige Wochen vor dem 100. Geburtstag der – allerdings schon mit 47 Jahren verstorbenen – großen österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann fanden die Diskussionen unter dem Titel „Widerstand und/mit/aus Verantwortung“ statt. Bachmann hat in ihren Romanen, Essays, Reden etc. die Nachkriegszeit schonungslos analysiert und seziert. Gegen viele Konventionen hat sie Widerstand geleistet aber immer mit Verantwortung für das Ganze. In meiner – hier veröffentlichten – Eröffnungsrede betonte ich die Notwendigkeit, bei und im Widerstand nie das Ziel einer gerechten und für alle Chancen bietenden Gesellschaft aus den Augen zu verlieren. Und es geht auch um den Beitrag des Widerstands zum Frieden sowohl im Inneren als auch zwischen Staaten.
“We Will Find You and We Will Kill You.” This is precisely the quote President Donald J. Trump concludes the presidential foreword of his 2026 Counterterrorism Strategy with. Introduced in May of this year, this strategy is supposed to be the solution to all terror threats the United States are currently facing – after years of Biden’s “borderless” policies that allegedly fostered “left-wing sentiments.”
Since the success of the Iranian revolution under the leadership of Ayatollah Khomeini, Iran’s political activities became a divisive issue for the region. Iran’s combination of its nuclear aspiration with its continuous threats against Israel, its interference in foreign countries especially in Lebanon, and, later, with its support—together with Russia—of the Assad regime in Syria characterized a revolutionary and aggressive foreign policy. One must understand that it is that particular mix of aggressive elements of its foreign policy, in combination with its efforts to come as close as possible to acquiring nuclear weapons, which created or at least enhanced tensions and fears amidst the Middle East.
The South Caucasus has entered one of the most consequential periods in its modern history. After decades of armed confrontation, Armenia and Azerbaijan are engaged in an unprecedented normalization process that has raised realistic expectations for a formal peace treaty. At the same time, however, the region finds itself surrounded by escalating geopolitical turbulence - from instability involving Iran to broader disruptions across the Middle East and Eurasian transport routes. These developments place the South Caucasus at the intersection of peacebuilding, strategic trade competition, and regional security risks. While new opportunities are emerging, so too are vulnerabilities that could influence the implementation of Armenian-Azerbaijani peace and the future of the Middle Corridor.